Das AFG C-Teile Management
Was sind C-Teile nach der ABC-Analyse?
Die Definition der C-Teile kann von Unternehmen zu Unternehmen verschieden sein, aber eines haben die C-Teile gemeinsam: Sie sind wertbedingt für den industriellen strategischen Einkauf uninteressant! C-Teile sind „Kapazitätsfresser“ d. h., wichtige Ressourcen und Kapazitäten sind durch die Verwaltung der C-Teile in der Versorgungskette gebunden und können nicht für ertragssteigernde Tätigkeiten genutzt werden.
Die Prozesskosten im Verhältnis zum Einkaufspreis sind überproportional hoch!
Das wesentliche Einsparungsvolumen im reinen C-Teile-Management liegt weniger im erweiterten preisorientierten Einkauf, sondern in der Vermeidung eines überhöhten Beschaffungs- und Logistikaufwandes.
Gemessen am Einkaufsvolumen entfallen wertmäßig 80% auf A- und B-Teile, während C-Teile nur 20% des Einkaufswertes ausmachen. Bezogen auf den dafür erforderlichen Aufwand kehrt sich diese Relation aber um.
Der Beschaffungsaufwand für Einzelbestellungen ist bei A-, B- und C-Artikeln einheitlich zu bewerten. Die logistische Kette wird gleichermaßen genutzt.
Die häufig disponierten C-Teile binden zu viel Kapazität und verursachen somit hohe Kosten.
Welches System?
Das AFG C-Teile Management wurde im Laufe der Jahre für Kunden mit unterschiedlichen Ansprüchen und Forderungen in diversen abgewandelten Formen umgesetzt und optimiert. Entscheidend für die Umsetzbarkeit sind überwiegend die Gegebenheiten vor Ort sowie die geforderten Abläufe in der Fertigung.
AFG passt das System dem Kunden an, nicht umgekehrt!
Beispiele für mögliche Systemvarianten im C- Teile Management
Praxisbeispiel für C-Teile-Disposition